Schritt für Schritt zum eigenen Redaktionsplan für Ihre Website (Video)

Für viele Website-Betreiber ist das kontinuierliche Erstellen von Inhalten das größte Problem bei der Pflege von Seiten dar. Mit einem professionell erstellten Redaktionsplan können Sie erreichen, dass Sie kontinuierlich interessante Inhalte auf Ihrer Internetseite zur Verfügung stellen.

In der neuen Ausgabe von jipidoTV zeige ich Ihnen heute, wie Sie einen Redaktionsplan für Ihre Internetseite erstellen und mit geringen Aufwand umsetzen.

Haben Sie andere Wege gefunden, einen Content-Plan zu erstellen?
Ich freue mich auf Ihre Antworten in den Kommentaren.

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Transkription des Videos

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von jipidoTV. Mein Name ist Malte Dudd, und ich möchte Ihnen heute in Kürze zeigen, wie Sie für Ihren Blog oder Ihre Website einen Content-Plan erstellen, mit dem Sie Ihre Inhalte sukzessive planen können und somit sicherstellen, dass Sie kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte auf Ihrer Internetseite publizieren.
Dazu habe ich hier mal eine Tafel angefertigt, mit der ich meine Vorschläge, so wie ich es mache, ihnen kurz demonstrieren möchte.
Im Mittelpunkt steht der Redaktionsplan. Um diesen Content-Plan zu erstellen, brauchen Sie zunächst – das haben ich Ihnen ja auch in meinem E-Mail-Seminar (welches auf der Internetseite www.mehr-besucher-durch-google.de von mir erstellt und für Sie kostenlos bereitgestellt wird) gezeigt – auf der technischen Seite ein Content-Management-System. Mit diesem Content-Management-System ist es möglich Inhalte zeitgesteuert zu aktualisieren. D.h. Sie können Inhalte zunächst vorerstellen und dann in die Datenbank legen und zu einem bestimmten ZeitpunDiaauf Ihre Website stellen. Somit können Sie sich z.B. am Wochenende oder an einem bestimmten Tag in der Woche, die Aufgabe vornehmen, mehrere Artikel zu schreiben und diese werden dann sukzessive publiziert.Am besten ist es für Ihre Besucher, dass Sie kontinuierlich Inhalte publizieren und nicht an einem Tag 10 und dann wieder drei Wochen lang nichts mehr von sich hören lassen.
Ich habe für diesen Part folgende Systeme vorgestellt:
– WordPress (ist z.B. eins)
– Typo3, was ich mit meiner Firma Jipido installiere/konfiguriere. TYPO3 ist, wie ich auch im Kurs „Mehr Besucher durch Google, Facebook & Co“ bereits erzählt habe, ein hochprofessionelles Content-Management-System.
Wordpress – im Gegensatz dazu – ist eher für Blogs geeignet, d.h. für eine Website, die ausschließlich Nachrichten publiziert, zu denen kommentiert werden soll – dafür ist dann eher WordPress vorgesehen. Als weitere Alternative habe ich das Content-Management-System Jimdo vorgestellt, was fremd gehostet wird, d.h. Sie können dort kostenlos bzw. gegen eine geringe Gebühr eine professionelle Internetseite erstellen und brauchen sich um das Hosting und um das Design und die Erstellung nicht zu kümmern.
Um einen Contentplan zu erstellen, müssen Sie zunächst einmal die technischen Voraussetzungen schaffen – durch ein Content-Management-System. Dann brauchen Sie natürlich Content. Hier ist es wichtig, dass Sie sich überlegen, wie Sie sich mit Ihrer Internetseite ausrichten möchten. D.h. grasen Sie nicht alle Felder ab! Spezialisieren Sie sich – suchen Sie sich Ihre Nische! Denn ein Blog, der eine bestimmte Nische bedient, ist besser als eine Internetseite, die versucht alles abzudecken und dabei über nichts in der Tiefe informiert.
Suchen Sie sich also Ihre Nischen oder Ihre Contentfelder – ich nenne das einfach mal an dieser Stelle „Nischen“.
Und berichten Sie in dieser Nische. Je nachdem wie viel Zeit Sie haben, können Sie diese Nischen natürlich etwas weiter oder enger fassen.
Weiterhin brauchen Sie für guten Content natürlich auch Ideen. Und Ideen für Inhalte – dafür gibt es einige Wege, wie man diese Ideen erlangt. Ich habe da folgenden Weg für mich gefunden: Ich habe ein Ideenarchiv. Dort befinden sich alle – also es ist ein Ordner, ein Hängeregister bzw. eine Hängemappe, mit Schnipseln, Zeitungsartikeln, Fotos von Artikeln, eingescannten Artikeln, die ich interessant finde, und zu denen ich gerne auch etwas publizieren möchte.
Das ist zunächst ein realer Ordner, wo ich diese Artikel oder kleine Notizen, kleine Zettelchen alle reinlege und das Ideenarchiv wird somit mit der Zeit gefüllt. Ich sehe so etwas, was mir gefallen hätte, über was ich gerne berichten würde, so dass ich daraus einen eigenen Artikel erstelle.
Dieser Artikel kann natürlich auch auf Grundlage von mehreren Artikeln in diesem Artikelarchiv oder diesem Ideenarchiv erstellt werden, so dass ich dann meinen Lesern meine Meinung zu einem bestimmten Thema oder meine gefilterten Meinungen zu einem bestimmten Thema präsentiere.
Dieses Ideenarchiv ist ein reales Archiv in einer Hängemappe. Dieses Ideenarchiv muss dann natürlich wieder digitalisiert werden. Um guten Content zu erstellen braucht man nämlich auch eine Verwaltung – am besten natürlich eine Contentverwaltung.
Diese Contentverwaltung ist für mich zum einen das Ideenarchiv. In dieser einen Liste – das werde ich Ihnen gleich zeigen – sammele ich die Artikel, die ich in dem Ideenarchiv schon real gesammelt habe, in einer Liste, bzw. in diesem Fall bei mir in einem Wiki. Sie können natürlich auch eine ganz normale Textdatei nehmen oder ein Worddokument oder Excel.
Aus dem Ideenarchiv entwickele ich Ideen für Artikel, beschreibe sie kurz mit einer Überschrift – die Überschrift können Sie natürlich noch ändern, aber so dass ich weiß „Ich möchte einen Artikel zu diesem bestimmten Thema erstellen“.
Dann ist natürlich wichtig, dass man eine Terminplanung hat.
Diese Terminplanung realisiere ich auf Kalenderwochenebene mit dem Programm OpenOffice. Ich habe dort eine Excelliste. Natürlich kann man das auch bei Google-Docs ablegen oder einen Kalender nehmen – einen Googlekalender.
Ich zeige Ihnen jetzt, wie ich das löse: wenn wir diese kleine Mindmap als Basis nehmen, dann habe ich das Content-Management-System für mich bereits installiert.
Ich habe also die Möglichkeit Artikel zeitgesteuert zu publizieren – Artikel vorzuerfassen. Dann geht es um den Content. Ich habe dort meine Nischen ganz klar abgesteckt für meinen Blog. Das sehen wir hier oben: „malte-dudd.de, Markteting, Facebook, Typo3“. Dass es mal Artikel geben kann, die besser in das Feld passen, ist natürlich klar; und dass es Artikel gibt – das sind für mich die besten Artikel – die zwei Felder berücksichtigen, ist natürlich auch klar. Also man kann nicht immer genau den Artikel dem einen oder dem anderen Feld zuordnen. Für mich ist nur wichtig, dass ich diese drei Felder abdecke und dass die Frequenz von der Publizierung auch immer alle drei Felder bedient.

Dann möchte ich Ihnen an der Stelle einmal zeigen, wie das genau aussieht. Ich hatte bereits gesagt: für das Ideenarchiv nutze ich eine normale Hängemappe, in die ich Zeitungsausschnitte, Zeitschriftenausschnitte einstelle oder kleine Zettel mit Internetseiten, die ich interessant finde. Dann erfasse ich dieses Ideenarchiv digital in einem Wiki.

Hier sehen Sie einmal mein Wiki. Ich habe hier einfach eine Seite angelegt: Blogideen. Sie können natürlich auch eine ganz normale Textseite nehmen. Hier habe ich die Artikel, die ich irgend wo gesammelt habe, die ich auf einer Internetseite gefunden habe oder die ich in einer Zeitschrift gefunden habe, einfach mit der Überschrift hier aufgeführt. So habe ich mein Ideenarchiv, was real ist, zu einer kleinen Artikelliste umfunktioniert und somit die Contentverwaltung sichergestellt.
Aus diesen Ideen, die ich in einer Wiki sammele, erstelle imitsang mit OpenOffice, eine Excelliste, die nach Kalenderwochen sortiert ist.
Hier oben sieht man die Kalenderwochen. Ich möchte je Woche zwei Artikel publizieren. Dann habe ich meine Felder für den Blog hier noch mal abgesteckt. Ich habe hinzugenommen – weil ich dieses Feld interessant finde: Mobile Development. Und allgemeine Texte, die nicht wirklich zu einem Feld passen, die ich aber trotzdem abdecken möchte.
Dann habe ich die Kalenderwochen einmal aufgeschrieben und habe für mich die nächsten 4 Monate geplant. Ich habe gesagt: ich möchte zwei Artikel publizieren und habe dann für jeden Punkt in meiner Ideenliste auch einen Punkt hier angelegt. Halt! Nicht für jeden Punkt. Sondern, wenn ich mehrere Punkte aus dem Ideenarchiv zu einem Artikel zusammenfassen kann, habe ich für jeden Punkt der Artikelliste hier einen Punkt erstellt – also in einem Artikel, den ich erstelle, können natürlich mehrere Ideen aus dem Web zusammentreffen.
Ja und dann habe ich für mich überlegt: wann kann ich diesen Artikel publizieren? Wann möchte ich ihn publizieren? Und geschaut: natürlich kommt dabei auch darauf an – z.B. haben wir hier „Continious Intergration“, das ist eine Enwicklungsmöglichkeit. Da ist natürlich wichtig, dass man zunächst mal die Allgemeinheit beschreibt in einem Artikel. „Continious Integration mit Hudson“ – den habe ich vorangestellt und dann „Continious Integration für Android“ muss erst danach kommen, so dass ich mich darauf beziehen kann. So können Sie schauen: gibt es Abhängigkeiten und wie kann ich das am besten auswerten. Ich habe das mit verschiedenen Farben gemacht. Zusätzlich, um noch mal zu schauen, ob ich den Mix aus meinen Inhalten so gut finde. Ich habe am Anfang relativ viel Facebook – einfach um mich in diesem Feld auch noch mehr zu zeigen. Die verschiedene farbliche Kennzeichnung ist einfach eine kleine Hilfe, um später zu schauen, ob die Mischung stimmt.
Ja, das war die kurze Einführung, wie Sie einen Content-Plan für sich, für Ihre Internetseite, für Ihren Blog oder was auch immer entwickeln. Noch mal kurz zusammengefasst:
Sie möchten einen Content-Plan erstellen: brauchen dafür natürlich Content, ein Content-Management-System und eine Contentverwaltung. Den Content finden Sie, indem Sie Ihre Nische definieren für Ihre Internetseite: über was möchten Sie berichten: natürlich brauchen Sie Ideen. Und die Ideen sammele ich in einem Ideenarchiv. Ich lese zunächst einmal sehr viel und suche mir Artikel heraus, die ich interessant finde und archiviere sie für mich. Aus diesen archivierten Artikeln und Ideen, die nicht von mir sind, erstelle ich dann eine Contentverwaltung. Und die Contentverwaltung beinhaltet eine Artikelliste als Wiki oder Textdokument und eine Terminplanung, die ich auf Kalenderwochenebene erstelle.
Dann wäre natürlich der nächste Schritt die Einplanung: wann schaffen Sie es, diesen Artikel zu schreiben. Diese Terminplanung in Excel ist nicht sehr starr. Sie ist dynamisch – es verändert sich immer mal wieder je nach den Gegebenheiten. Das kommt natürlich auch darauf an, wie stark Sie Ihre Internetseite fokussieren. Ich mache es jetzt nebenberuflich – dadurch ergibt sich immer mal wieder, dass ich nicht zu der Häufigkeit, die ich mir wünsche und dann verschiebt sich dass nach rechts oder links. Wenn man aber so eine Excelliste als Übersicht hat, ist es ein Leichtes diesen Plan anzupassen.
Ja, ich kann an dieser Stelle nur sagen: „Viele Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Ich freue mich, dass Sie wieder eingeschaltet haben. Bis zum nächsten Mal. Sie haben gesehen: es gibt einige Themen, die ich noch bearbeiten möchte. Ich hoffe, Sie bleiben dabei, Sie bleiben am Ball.
Wie gesagt: schauen Sie noch noch mal vorbei auf mein kostenloses E-Mailseminar: mehr-besucher-durch-google.de

Oder schauen Sie auf mein Blog: malte-dudd.de
Ich freue mich; bis zum nächsten Mal. Alles Gute,
Tschüss.

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