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Fünf Praxistipps zur Social-Media-Strategie für Vereine, Stiftungen und Organisationen

Gerade bei Kleinunternehmen und Vereinen wird häufig „mal eben“ eine Facebook-Seite aufgesetzt (weil ist ja kostenlos) ohne sich über eine grundlegende Strategie Gedanken zu machen oder diese gar zu formulieren. Nach einer anfänglichen Probierphase halte ich es aber für wichtig, die ersten Erfahrungen zu reflektieren und eine Social-Media-Strategie für die Zukunft festzulegen.

Viele kleine Organisationen tun sich allerdings schwer, solche Strategien festzuhalten, daher möchte ich in diesem Post einmal meine fünf Tipps zur Erstellung einer eigenen Social-Media-Strategie festhalten.

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Neu in 2012 auf malte-dudd.de – Stärkerer Fokus auf Praxis

Nun ist das Jahr schon wieder 11 Tage alt und ich komme nach einer schöpferischen Pause endlich wieder dazu Inhalte für meinen privaten Blog zu erstellen.

Meine Veränderungen im Hauptberuf haben dazu geführt, dass ich im vergangenen Jahr nicht mehr in der Regelmäßigkeit zum Bloggen gekommen bin, wie ich mir das gewünscht habe. Wie so viele Blogger möchte ich dies nun allerdings in 2012 ändern und unterfüttere dies mit einigen Aktivitäten, die ich bereits zum Ende des Jahres begonnen und abgeschlossen habe. Ich habe das Projektgeschäft meiner klitzekleinen Agentur jipido komplett abgegeben und möchte mich daher nun verstärkt um die Tätigkeiten in diesem Blog und einige eigene Projekte kümmern. Die Internetseite jipido.de wird daher bald vom Netz gehen. Ich werde mit der Firma ausschließlich das Hosting der Projekte übernehmen, so dass zeitliche Ressourcen für eigene nebenberufliche Projekte frei werden.

Ich möchte in diesem Blog speziell über deren Entstehung und Fortsetzung schreiben. Dies führt dazu, dass ich die inhaltliche Ausrichtung etwas anpasse. Da ich aus der Sicht eines Beobachters von meinen Online-Aktivitäten berichten möchte, fällt der bisherige technische Ansatz des Blogs weg. Es wird nur noch wenig Quellcode zu sehen geben. Zukünftig konzentriere ich mich daher auf Tipps und Tricks aus der Praxis für Webprojekte von Vereinen, Stiftungen und Organisationen, die hoffentlich anhand meiner Erfahrungen, Vorgehensweise und Reflektionen Aktivitäten für sich ableiten können.

Hier konnte ich in meinen Projekten bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln und denke, dass die Vorgehensweisen, mit denen ich meine Projekte erstellen möchte, gerade dieser Zielgruppe am nächsten kommt. Sobald die Vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sind, werde ich Ihnen in den nächsten Tagen mein erstes Webprojekt für 2012 vorstellen. Hierbei möchte ich folgende Schritte transparent darstellen:

  • Ideenfindung
  • Konzeption
  • Content-Plan
  • Design
  • Umsetzung
  • Online-Marketing
  • Erfolgskontrolle

Mehr dazu aber bald.

Also bleiben Sie mir gewogen und weiterhin viel Spaß beim Lesen.

Facebook-Gruppen als Werbemedium für Ihr Unternehmen (4. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Facebook ist ein ideales Medium, um ein professionelles Netzwerk aufzubauen und zu erweitern, vorausgesetzt man nimmt sich ausreichend Zeit, seine Onlinepräsenz auch sorgfältig aufzubauen. Es gibt aber auch weitere, vielleicht nicht so naheliegende Möglichkeiten, um über Facebook  sein Geschäft zu promoten.

Auf Facebook gibt es unter anderem eine Funktion namens „Gruppen“. Eine Gruppe ist eine Gemeinschaft von Facebook-Usern mit einem gemeinsamen Interesse oder Hobby. Die offiziellen Gruppenkategorien sind: Business, allgemeine Interessen, Unterhaltung & Kunst, Geografie, Internet & Technologie, Nur zum Spaß, Musik, Organisationen, Sport & Freizeit, und Studentengruppen.
Für das Unternehmen selbst sollten Sie besser keine Gruppe erstellen, dafür ist eine Facebook-Seite besser geeignet. Eine Gruppe sollte ein Online-Ort sein, an dem potentielle Kunden sich miteinander über gemeinsame Interessen unterhalten können.
Überlegen Sie, an wen sich Ihr Unternehmen richtet, welche Verbindung zwischen den Interessen einer bestimmten Gruppe von Leuten und Ihrem Geschäft besteht und erstellen Sie dann eine Gruppe, die  diese Interessen abdeckt. Sind Sie z.B. Fitness Trainer, so könnten Sie eine Gruppe zur „Vorbereitung Marathonlauf“ oder „schneller fit nach Schwangerschaft“ gründen. Es gibt viele Leute im Internet, die nicht wissen, wo sie mit anderen über ihre Interessen/Probleme reden können. Sie werden höchstwahrscheinlich gerne einer Gruppe beitreten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können.

Daher noch einmal, Ihre Gruppe sollte nicht unmittelbar mit Ihrem Unternehmen verbunden sein. Sie sollten sich einfach am Meinungsaustausch beteiligen. Der wichtigste Teil dieses Prozesses ist es, einen Platz zu schaffen, der für diejenigen zu einem wertvollen Ort der Begegnung wird,  die Interesse an Dingen im Zusammenhang mit Ihrem Geschäft haben.

Um eine neue Gruppe zu erstellen, loggen Sie sich auf Facebook ein und gehen Sie auf die Seite „Gruppe erstellen“. Dort geben Sie einen Gruppennamen, die Beschreibung und Art der Gruppe ein.

Sie müssen auch entscheiden, ob Sie Gruppe „offen“ (jeder kann die Gruppeninformationen sehen und jeder kann der Gruppe beitreten) oder „geschlossen“ ins Leben rufen möchten. Bei geschlossenen Gruppen müssen  neue Mitglieder genehmigt werden und nur genehmigte Mitglieder haben Zugang zu Pinnwand, Diskussionsforum und anderen Gruppeninhalten. Die Gruppenbeschreibung kann aber jeder lesen, im Unterschied zu einer „geheimen“ Gruppe. Sie scheint in keinen Suchresultaten und auf keinen Mitgliederprofilen auf. Man muss erscheint und eingeladen werden, um von der Existenz dieser Gruppe zu erfahren und ihr beitreten zu können. Da Sie Ihre Gruppe für geschäftliche Zwecke erstellen, sollte sie wahrscheinlich offen sein.

Sobald Sie eine neue Gruppe erstellen, werden Sie automatisch als Gruppenadministrator gelistet. Ein Gruppenadministrator hat Kontrolle sowohl über die Mitgliedschaft in der Gruppe als auch über die Inhalte der Posts auf der Pinnwand.

Mitgliedschaft wird vom Administrator auf zwei verschiedene Art und Weisen kontrolliert:

(1) Er bearbeitet neue Mitgliedschaftsanfragen (also von jenen, die auf den Button „Beitreten“ geklickt haben) und
(2) er kann auch Mitglieder entfernen.

Administratoren können Nachrichten an die gesamte Gruppe schicken sowie die Informationen und Einstellungen der Gruppe bearbeiten. Als Verwalter einer Gruppe sind Sie eine vertrauenswürdige Quelle – da überträgt sich automatisch ein großer Teil des „Good Wills“ in dieser Gruppe auch auf Ihr Unternehmen.

Als Administrator können Sie auch neue Administratoren mit denselben Befugnisse hinzufügen. Sie können diesen Administratoren ihre Befugnisse auch wieder wegnehmen.

Eine attraktive Gruppe wird immer weiter und weiter wachsen und diese Dynamik wird Ihrem Geschäft nutzen: das Vertrauen in Ihre Person steigt immens, und das ist speziell für ein online Geschäft die wichtigste Voraussetzung für ein prosperierendes Unternehmen.

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher sind hierzu folgende Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten
  2. Facebook Ads – die Grundlagen
  3. Facebook-Events als Werbung für Ihr Unternehmen

Facebook Ads – Die Grundlagen (2. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher ist hierzu folgender Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten

Facebook ist die heute angesagteste Social Media-Webseite überhaupt. Gerade weil Facebook eine Menge Traffic erzeugt mit Millionen Menschen, die sich jeden Tag ein- und ausloggen oder neu anmelden, ist es auch zu einem der besten Plätze im Internet geworden, um Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.
Es ist so populär unter Internet-Marketers geworden, dass Facebook ein eigenes Werbe-System entwickelt hat, genannt Facebook Ads. Wenn Sie schon Erfahrung mit Google Adwords und ähnlichen Programmen gesammelt haben, wird Facebook Ads Ihnen bekannt vorkommen. Im Prinzip ist Facebook Ads ein „Pay per Click“-Programm für Werbetreibende auf Facebook.

Bezahlung per „Pay per Click“

„Pay per Click“ bedeutet, dass Sie immer dann einen festgelegten Betrag bezahlen, wenn jemand auf Ihr Werbebanner oder Ihre Werbeanzeige klickt. Das ist das gleiche Prinzip wie bei Google Adwords.
Das wirklich Gute an Facebook Ads ist, dass es sehr preiswert ist und Sie sich eigentlich keine Sorgen machen müssen, jemals zu viel Geld auszugeben, ohne einen Gewinn aus Ihrer Investition zu ziehen.
Wenn Sie ein kleines Budget haben und gerade mit Ihrer Strategie für Ihr Internetmarketing experimentieren, um herauszufinden, was für Sie und Ihr Business am besten funktioniert, dann ist Facebook Ads perfekt für Sie.
Sie sollten den Umstand berücksichtigen, dass es einen negativen Einfluss auf Ihren Geschäftserfolg hat, wenn Sie zu viel für „Pay per Click“-Werbung bezahlen. Im Prinzip ist die Rechnung ganz einfach: Aus den Klicks auf Ihre Werbung sollten am Ende zumindest so viele Verkäufe resultieren, dass Sie nach Abzug aller Kosten Gewinn gemacht haben.

Was ist beim Erstellen der Kampagne zu berücksichtigen?

Beim Aufsetzen einer hochpreisigen Werbekampagne müssen Sie berücksichtigen, dass Sie erst einmal nicht wissen, wie Ihre Conversion aussehen wird. Wie viele der Clicks werden zu Verkäufen „converten“? Wenn Sie nicht gerade eine Marktanalyse betreiben, wissen Sie auch nur unzureichend, wie groß der Bedarf für Ihr Produkt ist. Da sollten Sie sich auch nicht so viel vormachen. Jedes Jahr entstehen Zehntausende neue Firmen aufgrund von der einen genialen Geschäftsidee und jedes Jahr gehen Zehntausende Firmen pleite, weil deren Inhaber nicht verstanden haben, dass niemand auf sie gewartet hat.
Gehen Sie am besten erst einmal davon aus, dass Sie nicht wissen, was passieren wird. Und da ist es nicht gerade intelligent, direkt das halbe Marketingbudget in eine „Pay per Click“-Werbekampagne zu stecken. Warum also eine Kampagne für mehrere Hundert Euro am Tag aufsetzen, wenn Sie das Ganze bei Facebook für 10 Dollar am Tag erhalten können?
Gerade wenn Sie erst starten, im Internet zu werben, eine kleine Firma haben und herumexperimentieren, dann ist die Verwendung von Facebook Ads der richtige Weg. Falls es für Sie funktioniert, können Sie ganz leicht das Budget erhöhen und noch mehr targeted Traffic einkaufen und in zufriedene Kunden verwandeln.
Falls die Webekampagne bei Facebook Ads doch nicht das erwartete Resultat bringt, können Sie immer noch Ihre Werbemittel überarbeiten, ohne das Budget auszuweiten. Denken Sie an die einfache Weisheit, dass mehr Geld ausgeben immer nur dann gut ist, wenn Sie dafür auch mehr Geld einnehmen.
Erfahrene Werbeexperten wissen, dass große Sprünge und das Abladen Ihres Marketingbudgets mit dem Schaufelbagger nicht wirklich das ist, was im Internet funktioniert und wie man es machen sollte. Fangen Sie klein an und arbeiten Sie sich voran. Schauen Sie, was funktioniert und was nicht, und wenn Sie einen guten Weg gefunden haben, dann erhöhen Sie Ihr Budget. Es wird Sie mehr Zeit kosten, dafür aber auch mit einer zufriedenstellenden Conversion beglücken. Sie haben wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen.

Testen, testen, testen,…

Wenn Sie in Facebook Ads werben, testen Sie Ihre Werbung und Werbemittel erst für ein oder zwei Wochen mit einem kleinen Budget. So finden Sie heraus, was funktioniert und was eben nicht funktioniert. So macht man heutzutage effektive Werbung im Internet. Falls Sie das Geld dazu haben, können Sie natürlich auch A/B-Tests durchführen und mehrere Werbemittel gleichzeitig gegeneinander konkurrieren lassen, um am Ende das effektivste für Ihre Hauptkampagne zu verwenden.

Fazit

Facebook Ads ist aber gerade für kleine Firmen, Einmannunternehmen und in der Tat auch für mittelständische Handwerksbetriebe mit wenig Internet-Erfahrung ideal, um Werbung zu betreiben. Sie haben die Chance, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung einer Menge Menschen näherzubringen, ohne viel Geld dafür zu bezahlen. Im Internet-Marketing ist es niemals falsch, mit kleinen Schritten voranzugehen.

Android DevCamp Stuttgart 2011 – Ich bin dabei

Als blutiger Anfänger im Bereich Android werde ich das lange Wochenende nutzen und mich mit Matthias Meger von sokoban-online.de auf zum AndroidCamp nach Stuttgart machen.

Beginner Workshop

Hier erwartet uns zunächst der BeginnerWorkshop, den Benny Reimold leitet. Grundkenntnisse in Java und XML sollen ausreichen, so hoffe ich, dass ich dann nach 3h das erste erweiterte HelloWorld Programm unfallfrei ans Laufen bekomme.
Zur Vorbereitung habe ich mein Eclipse mit dem ADT-Plugin und dem Android-SDK erweitert.

Android DevCamp am Samstag

Am Samstag geht dann das eigentliche Camp im Literaturhaus Stuttgart los. Ich werde mich hier vornehmlich mit den Punkten rund ums Marketing auseinandersetzen und versuchen, die ein oder andere Zeile zu Live zu bloggen. Natürlich hoffe ich auch auf das ein oder andere Video für jipidoTV.
Im Netz wurde bereits eine Session zum Thema „Vermarktung“ von Android-Apps angekündigt. Hier werde ich dann versuchen, mein Social Media know-how in die Waagschale zu werfen.

Wenn Ihr also Lust habt, am Samstag mehr oder weniger Live dabei zu sein, schaut einfach hier vorbei. Ich werde berichten. Ebenso werde ich die wichtigsten Schritte des Workshops zusammenfassen.

Hier geht es zur Internetseite des Android DevCamps Stuttgart.