Facebook nutzen um zielgerichteten Traffic zu erhalten (7. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Als ein Affiliate-Marketer oder als Person, die ein eigenes Online-Business betreibt, wissen Sie, wie wichtig Internet-Marketing für Ihren Erfolg ist. Bevor Sie überhaupt nur einen Euro einnehmen können, müssen Sie erfolgreich Marketing betrieben und Kunden für sich interessiert haben. Denken Sie daran: Wenn Sie Kunden wollen, brauchen Sie targeted Traffic für Ihre Webseite.

Was bedeutet „targeted Traffic“ ?

Falls dieser Anglizismus für Sie unverständlich ist, hier eine kurze Erklärung, was targeted Traffic ist. Nehmen Sie an, Sie betreiben eine Webseite, auf der Sie E-Books verkaufen. Sie können jetzt bei diversen Anbietern für wenig Geld Besucher kaufen. Es gibt Anbieter, die Ihnen 100.000 chinesische Besucher auf Ihre Seite schicken und das für einen zweistelligen Dollar-Betrag. Wie viele Ihrer deutschen E-Books werden Sie wohl verkaufen? Sehr wahrscheinlich keins. Der Traffic (Besucherstrom), den sie erhalten, ist im höchsten Maße untargeted (nicht zielgerichtet). Ihre Besucher sind aus diversen Gründen auf Ihrer Seite, aber keiner davon ist, dass sie deutsche E-Books kaufen möchten. Targeted Traffic würde hingegen aus Besuchern bestehen, die z. B. bei Google nach einem Ebook-Shop gesucht haben, weil Sie Ebooks kaufen möchten. Das Ziel, mit dem die Besucher im Netz unterwegs sind, passt zu Ihrem Produkt. Ihr Produkt ist die Antwort auf die Suchanfrage der Besucher in Google.

Methoden um targeted Traffic zu generieren

Es gibt einige Methoden, um targeted Traffic zu erhalten. Sie können zum Beispiel Artikel über Ihre Produkte oder Dienstleistungen schreiben und in Artikelverzeichnissen einstellen. Gut gemacht ist das ein großartiger Weg, um nicht nur Ihre Webseite zu vermarkten, sondern auch die Produkte und Dienstleistungen, die Sie verkaufen. Aber was ist, wenn Sie kein Händchen für das Schreiben haben, aber dafür gut im Umgang mit Menschen sind? Wenn Sie gut darin sind, Menschen zu überzeugen und von sich einzunehmen, sollten Sie sozialen Netzwerken beitreten. Das wohl Größte und bekannteste zumindest in der westlichen Welt ist Facebook. Über 400 Millionen Menschen sind schon bei Facebook angemeldet und Millionen Menschen loggen sich jeden Tag in ihr Facebook-Konto ein. Mit so vielen Menschen ist Facebook in der Tat der Traum eines jeden Internet-Marketers. Wenn Sie sich bei Facebook anmelden, können Sie Ihre eigene Profileseite erstellen. Füllen Sie Ihr Profil so weit wie möglich aus. Auf dieser Seite geben Sie im Grunde alles über Ihre Person preis und zeigen die Gründe, warum andere Menschen Sie mögen sollten. Sie beinhaltet Ihre Interessen, Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihre politischen Ansichten und vieles mehr. Haben Sie Freunde, die schon bei Facebook registriert und aktiv sind, können Sie diese zu Ihrem Netzwerk hinzufügen. Sie können ebenfalls noch nicht bei Facebook aktive Freunde via E-Mail einladen, sich anzumelden und Ihrem Facebook-Freundeskreis beizutreten. Indem Sie sich eine Freundesliste bei Facebook aufbauen, erhalten Sie die Möglichkeit, Ihr Netzwerk auch auf deren Freunde und die Freunde ihrer Freunde auszuweiten. So können Sie mit anderen Menschen kommunizieren und neue Kontakte oder sogar Freundschaften aufbauenDas ist ein großartiger Weg, Ihr eigenes Marketing innerhalb von Facebook zu starten. Melden Sie sich nicht einfach nur an und gehen Sie mit Ihren Produkten, Dienstleistungen oder Ihrer Webseite hausieren. Das funktioniert heutzutage nicht. Sie müssen erst sich selbst als Person in Facebook etablieren. Präsentieren Sie der Gemeinschaft erst Ihr Gesicht und dann Ihr Produkt, nicht umgekehrt.

Gruppen

Sobald Sie eine Weile mit Facebook verbracht haben und sich mit der Funktionalität der Seite vertraut gemacht haben, werden Sie auf die sogenannten Gruppen stoßen. Das sind Zusammenschlüsse von Personen, die im weitesten Sinne des Wortes ein Interesse oder eine Ansicht teilen. Suchen Sie nach Gruppen, die thematisch mit Ihrem Produkt zusammenhängen, und treten Sie ihnen bei. Ideal sind natürlich Gruppen von Menschen, die speziell an dem interessiert sind, was Sie anbieten. Innerhalb einer Gruppe können Sie mit deren Mitgliedern diskutieren und Schritt für Schritt können Sie so indirekt für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung werben. Aber denken Sie daran, dass Sie zuerst sich selbst in Gruppe etablieren müssen und engere Verbindungen mit deren Mitgliedern aufbauen müssen, um deren Vertrauen zu erlangen und effektiv werben zu können.

Newsfeed

Es gibt diverse Kommunikationswerkzeuge, die Sie innerhalb von Facebook verwenden können. Sie können den Newsfeed verwenden und sogar Ihren Blog mittels RSS direkt mit Ihrer Facebook-Profilseite verbinden. Das Feld „Was machst du gerade?“, in dem Sie Gedanken, Mitteilungen, Fotos, Links und Videos mit anderen Menschen in Ihrer Freundesliste teilen können ist ein mächtiges Werkzeug, um sich selbst und Ihr Produkt zu vermarkten. Sie können ebenfalls auf die Pinnwand Ihrer Freunde schreiben und Ihre Mitteilungen kommentieren. Gerade die Kommentarfunktion wird oft unterschätzt. Gerade dadurch treten Sie in eine direkte Interaktion und zeigen, dass Sie Interesse an anderen Menschen haben und nicht einfach nur Statements aus dem Nichts ins Nichts hinein abgeben.

Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass Sie keinen einzigen Cent investieren müssen, um Facebook zu nutzen. Es ist komplett kostenlos und alles, was sie investieren müssen, um es effektiv zu nutzen, ist Ihre Zeit. Natürlich dauert es eine Weile, bis Sie eine Liste mit Freunden aufgebaut haben, die Ihnen vertrauen und die Ihre Werbung nicht als rein kommerziell inspirierte Werbung, sondern als guten Tipp eines Freundes ansehen. Durch die schiere Menge an Mitgliedern trägt Facebook ein unglaubliches Potenzial für Internet-Marketer in sich, wenn Sie es richtig zu nutzen wissen.

Bitte vorsichtig agieren

Achten Sie bitte immer darauf, dass Ihre Beiträge auch die nötige Relevanz besitzen. Sollten Sie unaufhaltsam Marketing-Meldungen posten, werden Sie sich auf jeden Fall Proteste einhandeln. Erstellen Sie für solche Fälle lieber eine Facebook-Fanpage für Ihr Unternehmen.

Facebook-Nachrichten (6. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Heute möchte ich auf ein zentrales Kommunikationsmedium von Facebook eingehen: Nachrichten. Diverse Statistiken zeigen, dass immer weniger junge Leute die gute alte E-Mail zum Kommunizieren verwenden. Stattdessen treten Nachrichtenfunktionen diverser sozialer Netzwerke in den Vordergrund. Diese können Sie natürlich auch für Ihr Geschäft verwenden.

Nachrichten sind ein Weg, um mit seinem Publikum auf Facebook zu kommunizieren

Facebook hat sich zu der weltweit beliebtesten Plattform der Kommunikation zwischen Internet Usern entwickelt. Facebook hat auf gewisse Art und Weise sogar traditionelle Mittel der Internetkommunikation ersetzt. Mittlerweile nutzen schon viele Leute das Nachrichtensystem von Facebook öfter als ihre traditionellen E-Mail-Konten.

Sehr viele Menschen registrieren sich jeden Tag auf Facebook. Sind deren Freunde bereits Facebook-Mitglieder, kann man einander innerhalb von Facebook einfacher schnelle Nachrichten schreiben als mit einen anderen Web-Service wie Yahoo Mail oder Google Mail. Die meisten arbeiten außerdem lieber mit einer einzigen Kontaktliste bzw. einem einzigen Adressbuch, und da es so etwas auf Facebook automatisch gibt, kann man direkt über Facebook viel einfacher Nachrichten verschicken.

Mit Nachrichten Beziehungen aufbauen

Man kann Facebook-Nachrichten nutzen, um die Beziehungen zu seinen Kunden zu vertiefen. Z.B. können Sie Ihren Kundenservice auf Facebook verlagern und Ihren Kunden anbieten, Sie bei Problemen oder Fragen auf Facebook zu kontaktieren. Auch viele Ihrer Kunden verbringen viel Zeit auf Facebook und befinden sich dort in einer vertrauten Umgebung, was ein großer Vorteil ist. Für viele Menschen sind traditionelle E-Mail-Posteingänge mehr zu einer Quelle von Spam und unerwünschten E-Mails geworden, und das beeinflusst oft auch ihren Eindruck von denjenigen, die ihnen E-Mails schicken.

Das Praktischste am Nachrichtensystem von Facebook ist, dass man sofort direkten Kontakt bekommt, sobald man Freundschaft mit einem Geschäftskontakt (oder potentiellem Geschäftskontakt) schließt, oder dieser sich auf Ihrer Unternehmensseite verlinkt. Sie brauchen nicht erst zusätzlich um eine E-Mail-Adresse zu bitten.

Um eine Nachricht zu erstellen, klicken Sie einfach auf den Link „Nachrichten“ in der oberen linken Ecke Ihrer Facebook-Hauptseite, und dann auf den Button „Neue Nachricht“ in der oberen rechten Ecke des Bildschirms. Sie geben dann den Namen des Empfängers (oder der Empfängergruppe) ein und anschließend die Nachricht. Sie können auch ein Foto, einen Videoclip oder einen für Ihre Nachricht relevanten Link hinzufügen.

Listen bringen Relevanz

E-Mailadresslisten können praktisch für die Verwaltung verschiedener Facebook-Nachrichtenkampagnen sein. Sie können z.B. Listen für „aktuelle Kunden“, „neue Interessenten“, „potentielle Partner“ usw. führen und an jede dieser Gruppen unterschiedliche Nachrichten schicken. Ein Kontakt kann Mitglied mehrerer Listen sein. Das vereinfacht Ihre Kommunikation über Facebook noch weiter.

Achten Sie aber darauf, Ihre Kunden und potentiellen Kunden nicht zu überfordern. Man kann nämlich Ihre Nachrichten sehr leicht blocken. Dann kann es sehr schwierig für Sie werden, wieder Kontakt aufzunehmen, wenn Sie diesen Leuten Informationen zukommen lassen wollen, die für sie wichtig sind (z.B. eine zusätzliche Produktgarantie, ein neues Update oder ein gratis Bonus E-Book etc.).

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher sind hierzu folgende Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten
  2. Facebook Ads – die Grundlagen
  3. Facebook-Events als Werbung für Ihr Unternehmen
  4. Facebook-Gruppen als Werbemedium für Unternehmen
  5. Wie Sie das meiste aus Facebook-Seiten herausholen

Wie Sie das meiste aus Facebook-Seiten herausholen (5. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Facebook-Seiten sind die direkteste Art der Präsenz eines Unternehmens im sozialen Netzwerk Facebook. Diese Seite ist vom Aussehen her einem normalen Facebook-Profil (das jede Einzelperson bekommt, wenn sie Facebook beitritt) sehr ähnlich, außer dass sie als Facebook-Profil für ein Unternehmen erstellt worden ist.

Einen großen Teil seiner Online-Aktivitäten exklusiv über Facebook abzuwickeln, wird immer beliebter. Anstatt eine Suchmaschine zu verwenden, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden, bitten manche einfach ihre Facebook-Freunde um Empfehlungen oder suchen auf Facebook selbst. Haben Sie für Ihr Unternehmen noch keine Seite auf Facebook eingerichtet, können Sie von vielen potentiellen Kunden auch nicht gefunden werden.

Um eine Facebook Seite für Ihr Geschäft zu erstellen, starten Sie mit dem Registrierungsprozess im Seiten-Bereich von Facebook. Bei der Erstellung eines neuen Kontos sollten Sie einen Seitennamen finden, der Ihrem richtigen Unternehmensnamen so ähnlich wie möglich ist. So werden Sie von denjenigen, mit denen Sie bereits Geschäfte treiben, auf Facebook viel einfacher gefunden werden.

Haben Sie Ihre Seite eingerichtet, können Sie mit dem Aufbau einer Anhängerschaft für Ihr Unternehmen beginnen. Bedenken Sie aber, dass soziale Netzwerke wie Facebook im Allgemeinen keine besonders wirkungsvollen Medien zur Steigerung von Umsatzes sind – zumindest nicht im Sinne der traditionellen Bedeutung des Begriffes „Umsatz“. Facebook-User haben im Allgemeinen einen eher negativen Eindruck von den Firmen, die dort Angebote erstellen. Firmen, die Facebook für den Direktverkauf verwenden, werden sogar sehr oft – fälschlich oder nicht – als „Spammer“ angesehen.

Stattdessen sollten Sie in Ihrer Facebook-Seite die Chance sehen, um Ihr Unternehmen herum eine Anhängerschaft bzw. eine Gemeinschaft aufzubauen. Jedes Mal wenn jemand z.B. Ihrer Facebook-Seite folgt, also ein „Fan“ wird… jedes Mal wenn Sie Ihren Status aktualisieren oder auf etwas verlinken.. werden Leute, die Ihnen auf Facebook folgen, über diese Neuigkeiten informiert. Sie können Ihre Seite zur Ankündigung von neuen Produkten, Abverkäufen oder Sonderangeboten verwenden. Sie können auch interessante Neuigkeiten über Ihr Unternehmen unter die Leute bringen.

Widerstehen Sie aber der Versuchung, diese Leute mit mehreren Statusaktualisierungen oder Notizen pro Tag zu versorgen. Fühlen sich nämlich Ihre Anhänger durch die Menge Ihrer Updates unter Druck gesetzt (besonders wenn gewisse Updates gezwungen oder nicht erwähnenswert wirken), kann es leicht sein, dass sie sich wieder aus der Liste austragen und Sie Facebook als Mittel, diese Kunden zu erreichen, verlieren.

Sie sollten auch bedenken, dass Ihre Facebook-Seite eine neue, ideale Möglichkeit ist, Ihre Kunden und potentiellen Kunden in ein Gespräch zu verwickeln. Fragen Sie diese Leute, welche neuen Produkte und Dienstleistungen sie gerne hätten oder wie sie glauben, dass Sie Ihre bestehenden Angebote verbessern können. Ist ein Gespräch erst einmal im Gang gekommen, werden weitere Interessierte sich daran beteiligen.

Die Informationen, die Sie über eine Facebook-Seite bekommen können,  werden Sie woanders entweder überhaupt nicht, nicht so einfach und schon gar nicht kostenlos bekommen.

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher sind hierzu folgende Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten
  2. Facebook Ads – die Grundlagen
  3. Facebook-Events als Werbung für Ihr Unternehmen
  4. Facebook-Gruppen als Werbemedium für Unternehmen

Schritt für Schritt zum eigenen Redaktionsplan für Ihre Website (Video)

Für viele Website-Betreiber ist das kontinuierliche Erstellen von Inhalten das größte Problem bei der Pflege von Seiten dar. Mit einem professionell erstellten Redaktionsplan können Sie erreichen, dass Sie kontinuierlich interessante Inhalte auf Ihrer Internetseite zur Verfügung stellen.

In der neuen Ausgabe von jipidoTV zeige ich Ihnen heute, wie Sie einen Redaktionsplan für Ihre Internetseite erstellen und mit geringen Aufwand umsetzen.

Haben Sie andere Wege gefunden, einen Content-Plan zu erstellen?
Ich freue mich auf Ihre Antworten in den Kommentaren.

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Transkription des Videos

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von jipidoTV. Mein Name ist Malte Dudd, und ich möchte Ihnen heute in Kürze zeigen, wie Sie für Ihren Blog oder Ihre Website einen Content-Plan erstellen, mit dem Sie Ihre Inhalte sukzessive planen können und somit sicherstellen, dass Sie kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte auf Ihrer Internetseite publizieren.
Dazu habe ich hier mal eine Tafel angefertigt, mit der ich meine Vorschläge, so wie ich es mache, ihnen kurz demonstrieren möchte.
Im Mittelpunkt steht der Redaktionsplan. Um diesen Content-Plan zu erstellen, brauchen Sie zunächst – das haben ich Ihnen ja auch in meinem E-Mail-Seminar (welches auf der Internetseite www.mehr-besucher-durch-google.de von mir erstellt und für Sie kostenlos bereitgestellt wird) gezeigt – auf der technischen Seite ein Content-Management-System. Mit diesem Content-Management-System ist es möglich Inhalte zeitgesteuert zu aktualisieren. D.h. Sie können Inhalte zunächst vorerstellen und dann in die Datenbank legen und zu einem bestimmten ZeitpunDiaauf Ihre Website stellen. Somit können Sie sich z.B. am Wochenende oder an einem bestimmten Tag in der Woche, die Aufgabe vornehmen, mehrere Artikel zu schreiben und diese werden dann sukzessive publiziert.Am besten ist es für Ihre Besucher, dass Sie kontinuierlich Inhalte publizieren und nicht an einem Tag 10 und dann wieder drei Wochen lang nichts mehr von sich hören lassen.
Ich habe für diesen Part folgende Systeme vorgestellt:
– WordPress (ist z.B. eins)
– Typo3, was ich mit meiner Firma Jipido installiere/konfiguriere. TYPO3 ist, wie ich auch im Kurs „Mehr Besucher durch Google, Facebook & Co“ bereits erzählt habe, ein hochprofessionelles Content-Management-System.
Wordpress – im Gegensatz dazu – ist eher für Blogs geeignet, d.h. für eine Website, die ausschließlich Nachrichten publiziert, zu denen kommentiert werden soll – dafür ist dann eher WordPress vorgesehen. Als weitere Alternative habe ich das Content-Management-System Jimdo vorgestellt, was fremd gehostet wird, d.h. Sie können dort kostenlos bzw. gegen eine geringe Gebühr eine professionelle Internetseite erstellen und brauchen sich um das Hosting und um das Design und die Erstellung nicht zu kümmern.
Um einen Contentplan zu erstellen, müssen Sie zunächst einmal die technischen Voraussetzungen schaffen – durch ein Content-Management-System. Dann brauchen Sie natürlich Content. Hier ist es wichtig, dass Sie sich überlegen, wie Sie sich mit Ihrer Internetseite ausrichten möchten. D.h. grasen Sie nicht alle Felder ab! Spezialisieren Sie sich – suchen Sie sich Ihre Nische! Denn ein Blog, der eine bestimmte Nische bedient, ist besser als eine Internetseite, die versucht alles abzudecken und dabei über nichts in der Tiefe informiert.
Suchen Sie sich also Ihre Nischen oder Ihre Contentfelder – ich nenne das einfach mal an dieser Stelle „Nischen“.
Und berichten Sie in dieser Nische. Je nachdem wie viel Zeit Sie haben, können Sie diese Nischen natürlich etwas weiter oder enger fassen.
Weiterhin brauchen Sie für guten Content natürlich auch Ideen. Und Ideen für Inhalte – dafür gibt es einige Wege, wie man diese Ideen erlangt. Ich habe da folgenden Weg für mich gefunden: Ich habe ein Ideenarchiv. Dort befinden sich alle – also es ist ein Ordner, ein Hängeregister bzw. eine Hängemappe, mit Schnipseln, Zeitungsartikeln, Fotos von Artikeln, eingescannten Artikeln, die ich interessant finde, und zu denen ich gerne auch etwas publizieren möchte.
Das ist zunächst ein realer Ordner, wo ich diese Artikel oder kleine Notizen, kleine Zettelchen alle reinlege und das Ideenarchiv wird somit mit der Zeit gefüllt. Ich sehe so etwas, was mir gefallen hätte, über was ich gerne berichten würde, so dass ich daraus einen eigenen Artikel erstelle.
Dieser Artikel kann natürlich auch auf Grundlage von mehreren Artikeln in diesem Artikelarchiv oder diesem Ideenarchiv erstellt werden, so dass ich dann meinen Lesern meine Meinung zu einem bestimmten Thema oder meine gefilterten Meinungen zu einem bestimmten Thema präsentiere.
Dieses Ideenarchiv ist ein reales Archiv in einer Hängemappe. Dieses Ideenarchiv muss dann natürlich wieder digitalisiert werden. Um guten Content zu erstellen braucht man nämlich auch eine Verwaltung – am besten natürlich eine Contentverwaltung.
Diese Contentverwaltung ist für mich zum einen das Ideenarchiv. In dieser einen Liste – das werde ich Ihnen gleich zeigen – sammele ich die Artikel, die ich in dem Ideenarchiv schon real gesammelt habe, in einer Liste, bzw. in diesem Fall bei mir in einem Wiki. Sie können natürlich auch eine ganz normale Textdatei nehmen oder ein Worddokument oder Excel.
Aus dem Ideenarchiv entwickele ich Ideen für Artikel, beschreibe sie kurz mit einer Überschrift – die Überschrift können Sie natürlich noch ändern, aber so dass ich weiß „Ich möchte einen Artikel zu diesem bestimmten Thema erstellen“.
Dann ist natürlich wichtig, dass man eine Terminplanung hat.
Diese Terminplanung realisiere ich auf Kalenderwochenebene mit dem Programm OpenOffice. Ich habe dort eine Excelliste. Natürlich kann man das auch bei Google-Docs ablegen oder einen Kalender nehmen – einen Googlekalender.
Ich zeige Ihnen jetzt, wie ich das löse: wenn wir diese kleine Mindmap als Basis nehmen, dann habe ich das Content-Management-System für mich bereits installiert.
Ich habe also die Möglichkeit Artikel zeitgesteuert zu publizieren – Artikel vorzuerfassen. Dann geht es um den Content. Ich habe dort meine Nischen ganz klar abgesteckt für meinen Blog. Das sehen wir hier oben: „malte-dudd.de, Markteting, Facebook, Typo3“. Dass es mal Artikel geben kann, die besser in das Feld passen, ist natürlich klar; und dass es Artikel gibt – das sind für mich die besten Artikel – die zwei Felder berücksichtigen, ist natürlich auch klar. Also man kann nicht immer genau den Artikel dem einen oder dem anderen Feld zuordnen. Für mich ist nur wichtig, dass ich diese drei Felder abdecke und dass die Frequenz von der Publizierung auch immer alle drei Felder bedient.

Dann möchte ich Ihnen an der Stelle einmal zeigen, wie das genau aussieht. Ich hatte bereits gesagt: für das Ideenarchiv nutze ich eine normale Hängemappe, in die ich Zeitungsausschnitte, Zeitschriftenausschnitte einstelle oder kleine Zettel mit Internetseiten, die ich interessant finde. Dann erfasse ich dieses Ideenarchiv digital in einem Wiki.

Hier sehen Sie einmal mein Wiki. Ich habe hier einfach eine Seite angelegt: Blogideen. Sie können natürlich auch eine ganz normale Textseite nehmen. Hier habe ich die Artikel, die ich irgend wo gesammelt habe, die ich auf einer Internetseite gefunden habe oder die ich in einer Zeitschrift gefunden habe, einfach mit der Überschrift hier aufgeführt. So habe ich mein Ideenarchiv, was real ist, zu einer kleinen Artikelliste umfunktioniert und somit die Contentverwaltung sichergestellt.
Aus diesen Ideen, die ich in einer Wiki sammele, erstelle imitsang mit OpenOffice, eine Excelliste, die nach Kalenderwochen sortiert ist.
Hier oben sieht man die Kalenderwochen. Ich möchte je Woche zwei Artikel publizieren. Dann habe ich meine Felder für den Blog hier noch mal abgesteckt. Ich habe hinzugenommen – weil ich dieses Feld interessant finde: Mobile Development. Und allgemeine Texte, die nicht wirklich zu einem Feld passen, die ich aber trotzdem abdecken möchte.
Dann habe ich die Kalenderwochen einmal aufgeschrieben und habe für mich die nächsten 4 Monate geplant. Ich habe gesagt: ich möchte zwei Artikel publizieren und habe dann für jeden Punkt in meiner Ideenliste auch einen Punkt hier angelegt. Halt! Nicht für jeden Punkt. Sondern, wenn ich mehrere Punkte aus dem Ideenarchiv zu einem Artikel zusammenfassen kann, habe ich für jeden Punkt der Artikelliste hier einen Punkt erstellt – also in einem Artikel, den ich erstelle, können natürlich mehrere Ideen aus dem Web zusammentreffen.
Ja und dann habe ich für mich überlegt: wann kann ich diesen Artikel publizieren? Wann möchte ich ihn publizieren? Und geschaut: natürlich kommt dabei auch darauf an – z.B. haben wir hier „Continious Intergration“, das ist eine Enwicklungsmöglichkeit. Da ist natürlich wichtig, dass man zunächst mal die Allgemeinheit beschreibt in einem Artikel. „Continious Integration mit Hudson“ – den habe ich vorangestellt und dann „Continious Integration für Android“ muss erst danach kommen, so dass ich mich darauf beziehen kann. So können Sie schauen: gibt es Abhängigkeiten und wie kann ich das am besten auswerten. Ich habe das mit verschiedenen Farben gemacht. Zusätzlich, um noch mal zu schauen, ob ich den Mix aus meinen Inhalten so gut finde. Ich habe am Anfang relativ viel Facebook – einfach um mich in diesem Feld auch noch mehr zu zeigen. Die verschiedene farbliche Kennzeichnung ist einfach eine kleine Hilfe, um später zu schauen, ob die Mischung stimmt.
Ja, das war die kurze Einführung, wie Sie einen Content-Plan für sich, für Ihre Internetseite, für Ihren Blog oder was auch immer entwickeln. Noch mal kurz zusammengefasst:
Sie möchten einen Content-Plan erstellen: brauchen dafür natürlich Content, ein Content-Management-System und eine Contentverwaltung. Den Content finden Sie, indem Sie Ihre Nische definieren für Ihre Internetseite: über was möchten Sie berichten: natürlich brauchen Sie Ideen. Und die Ideen sammele ich in einem Ideenarchiv. Ich lese zunächst einmal sehr viel und suche mir Artikel heraus, die ich interessant finde und archiviere sie für mich. Aus diesen archivierten Artikeln und Ideen, die nicht von mir sind, erstelle ich dann eine Contentverwaltung. Und die Contentverwaltung beinhaltet eine Artikelliste als Wiki oder Textdokument und eine Terminplanung, die ich auf Kalenderwochenebene erstelle.
Dann wäre natürlich der nächste Schritt die Einplanung: wann schaffen Sie es, diesen Artikel zu schreiben. Diese Terminplanung in Excel ist nicht sehr starr. Sie ist dynamisch – es verändert sich immer mal wieder je nach den Gegebenheiten. Das kommt natürlich auch darauf an, wie stark Sie Ihre Internetseite fokussieren. Ich mache es jetzt nebenberuflich – dadurch ergibt sich immer mal wieder, dass ich nicht zu der Häufigkeit, die ich mir wünsche und dann verschiebt sich dass nach rechts oder links. Wenn man aber so eine Excelliste als Übersicht hat, ist es ein Leichtes diesen Plan anzupassen.
Ja, ich kann an dieser Stelle nur sagen: „Viele Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Ich freue mich, dass Sie wieder eingeschaltet haben. Bis zum nächsten Mal. Sie haben gesehen: es gibt einige Themen, die ich noch bearbeiten möchte. Ich hoffe, Sie bleiben dabei, Sie bleiben am Ball.
Wie gesagt: schauen Sie noch noch mal vorbei auf mein kostenloses E-Mailseminar: mehr-besucher-durch-google.de

Oder schauen Sie auf mein Blog: malte-dudd.de
Ich freue mich; bis zum nächsten Mal. Alles Gute,
Tschüss.

Facebook-Gruppen als Werbemedium für Ihr Unternehmen (4. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

Facebook ist ein ideales Medium, um ein professionelles Netzwerk aufzubauen und zu erweitern, vorausgesetzt man nimmt sich ausreichend Zeit, seine Onlinepräsenz auch sorgfältig aufzubauen. Es gibt aber auch weitere, vielleicht nicht so naheliegende Möglichkeiten, um über Facebook  sein Geschäft zu promoten.

Auf Facebook gibt es unter anderem eine Funktion namens „Gruppen“. Eine Gruppe ist eine Gemeinschaft von Facebook-Usern mit einem gemeinsamen Interesse oder Hobby. Die offiziellen Gruppenkategorien sind: Business, allgemeine Interessen, Unterhaltung & Kunst, Geografie, Internet & Technologie, Nur zum Spaß, Musik, Organisationen, Sport & Freizeit, und Studentengruppen.
Für das Unternehmen selbst sollten Sie besser keine Gruppe erstellen, dafür ist eine Facebook-Seite besser geeignet. Eine Gruppe sollte ein Online-Ort sein, an dem potentielle Kunden sich miteinander über gemeinsame Interessen unterhalten können.
Überlegen Sie, an wen sich Ihr Unternehmen richtet, welche Verbindung zwischen den Interessen einer bestimmten Gruppe von Leuten und Ihrem Geschäft besteht und erstellen Sie dann eine Gruppe, die  diese Interessen abdeckt. Sind Sie z.B. Fitness Trainer, so könnten Sie eine Gruppe zur „Vorbereitung Marathonlauf“ oder „schneller fit nach Schwangerschaft“ gründen. Es gibt viele Leute im Internet, die nicht wissen, wo sie mit anderen über ihre Interessen/Probleme reden können. Sie werden höchstwahrscheinlich gerne einer Gruppe beitreten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können.

Daher noch einmal, Ihre Gruppe sollte nicht unmittelbar mit Ihrem Unternehmen verbunden sein. Sie sollten sich einfach am Meinungsaustausch beteiligen. Der wichtigste Teil dieses Prozesses ist es, einen Platz zu schaffen, der für diejenigen zu einem wertvollen Ort der Begegnung wird,  die Interesse an Dingen im Zusammenhang mit Ihrem Geschäft haben.

Um eine neue Gruppe zu erstellen, loggen Sie sich auf Facebook ein und gehen Sie auf die Seite „Gruppe erstellen“. Dort geben Sie einen Gruppennamen, die Beschreibung und Art der Gruppe ein.

Sie müssen auch entscheiden, ob Sie Gruppe „offen“ (jeder kann die Gruppeninformationen sehen und jeder kann der Gruppe beitreten) oder „geschlossen“ ins Leben rufen möchten. Bei geschlossenen Gruppen müssen  neue Mitglieder genehmigt werden und nur genehmigte Mitglieder haben Zugang zu Pinnwand, Diskussionsforum und anderen Gruppeninhalten. Die Gruppenbeschreibung kann aber jeder lesen, im Unterschied zu einer „geheimen“ Gruppe. Sie scheint in keinen Suchresultaten und auf keinen Mitgliederprofilen auf. Man muss erscheint und eingeladen werden, um von der Existenz dieser Gruppe zu erfahren und ihr beitreten zu können. Da Sie Ihre Gruppe für geschäftliche Zwecke erstellen, sollte sie wahrscheinlich offen sein.

Sobald Sie eine neue Gruppe erstellen, werden Sie automatisch als Gruppenadministrator gelistet. Ein Gruppenadministrator hat Kontrolle sowohl über die Mitgliedschaft in der Gruppe als auch über die Inhalte der Posts auf der Pinnwand.

Mitgliedschaft wird vom Administrator auf zwei verschiedene Art und Weisen kontrolliert:

(1) Er bearbeitet neue Mitgliedschaftsanfragen (also von jenen, die auf den Button „Beitreten“ geklickt haben) und
(2) er kann auch Mitglieder entfernen.

Administratoren können Nachrichten an die gesamte Gruppe schicken sowie die Informationen und Einstellungen der Gruppe bearbeiten. Als Verwalter einer Gruppe sind Sie eine vertrauenswürdige Quelle – da überträgt sich automatisch ein großer Teil des „Good Wills“ in dieser Gruppe auch auf Ihr Unternehmen.

Als Administrator können Sie auch neue Administratoren mit denselben Befugnisse hinzufügen. Sie können diesen Administratoren ihre Befugnisse auch wieder wegnehmen.

Eine attraktive Gruppe wird immer weiter und weiter wachsen und diese Dynamik wird Ihrem Geschäft nutzen: das Vertrauen in Ihre Person steigt immens, und das ist speziell für ein online Geschäft die wichtigste Voraussetzung für ein prosperierendes Unternehmen.

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher sind hierzu folgende Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten
  2. Facebook Ads – die Grundlagen
  3. Facebook-Events als Werbung für Ihr Unternehmen

Facebook Events als Werbung für Ihr Unternehmen (3. Teil: Facebook-Marketing für Einsteiger)

So langsam lässt das mediale Interesse um Thessas Geburtstagsfeier und ihren Fehler bei der Versendung der Einladung via Facebook nach. Zu Thessas privater Geburtstagsfeier waren 7000 Menschen gekommen, weil sie die Veranstaltung irrtümlicherweise bei Facebook als öffentlich gekennzeichnet hat. Was aus Marketinggesichtspunkten bleibt, ist der Beweis, welche Wellen Facebook Events auslösen können. Ich möchte in diesem Artikel daher darauf eingehen, wie Sie Facebook Events für Ihre Werbung nutzen können.

Nehmen wir an, Sie haben bereits Ihr eigenes Facebook-Profil und eine separate Facebook-Seite für Ihr Unternehmen. Sie haben vielleicht sogar schon eine Facebook-Gruppe gegründet, die mit den in Ihrem Geschäft angebotenen Produkten oder Dienstleistungen zu tun hat.

Welche Möglichkeiten der Werbung für spezielle, von Ihrem Unternehmen gesponsorte Events haben Sie nun? Eine Möglichkeit ist die Erstellung eines Facebook-Events. Ein Facebook-Event ist einfach eine weitere Facebook-Seite, die ein bestimmtes Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort beschreibt. Dieser Ort kann ein richtiger, realer Ort oder eine Website sein, die im Internet steht.

Sie können eine Event-Seite zum Beispiel als Werbung für einen Abverkauf, für ein nur für kurze Zeit von Ihrem Unternehmen bereitgestelltes Angebot oder für jedes andere spezielle Event verwenden. Das kann eine sehr effektive Methode sein, bestimmte geschäftliche Aktivitäten von Zeit zu Zeit an die Facebook Öffentlichkeit zu bringen. So können Sie Leute ansprechen, die auf Facebook bereits mit Ihrem Unternehmen verbunden sind. Und da diese Personen Ihnen auf Facebook folgen, wissen Sie, dass sie auch Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen haben werden.

Ein neues Event ist ganz einfach erstellt. Loggen Sie sich zuerst auf der Facebook-Seite Ihres Unternehmens ein, falls das Event von Ihrem Unternehmen gesponsert werden soll (oder verwenden Sie Ihr persönliches Profil, wenn Sie selbst als Sponsor auftreten möchten). Klicken Sie auf den Link „Events“ im oberen Bereich der linken Navigationsleiste und dann auf „Event erstellen“ – diesen Button finden Sie oben rechts in der Hauptspalte Ihrer Events-Seite.

Sie werden jetzt nach dem Titel des Events, nach Zeit, Ort und Beschreibung des Events gefragt. Sie können auch ein Foto hochladen, das mit dem Event zu tun hat. Sie müssen keine Endzeit hinzufügen, wenn es sich um ein Event mit offenem Ende handelt. Schließlich müssen Sie noch entscheiden, welche Facebook-User sie einladen wollen. Sie können aus Ihrer Freundesliste entweder einzelne Gäste wählen oder das Event ganz öffentlich machen, sodass jeder auf Facebook dieses Event sehen und sich in die Gästeliste eintragen kann.

Wie bei jeder erfolgreichen Werbung für ein Unternehmen auf Facebook liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, es nicht zu übertreiben. Werbung für saisonalen Abverkauf oder andere spezielle Werbestrategien ist absolut ok. Aber Sie sollten nicht übertreiben. Erstellen Sie jeden Tag ein neues Event, stellen z.B. immer neue Sonderangebote für einzelne Produkte vor, werden Sie sich keine Freunde machen bzw. erhalten.

Es liegt in der Natur des Menschen, Einladungen zu mögen. Wer zu etwas eingeladen wird, fühlt sich als jemand Besonderer, so als wäre er ein Teil dieser Veranstaltung. Der Klick auf den Button „Ich nehme teil“ nach Erhalt der Einladung ist die Bestätigung der Verbindung, die diese Person zu dem Unternehmen hat, das diese Veranstaltung organisiert. Mit der Annahme der Einladung bestätigt die betreffende Person, dass sie sich mit Ihrem Event identifiziert.

Es ist natürlich nicht immer einfach, Events und Einladungen, die angenommen wurden, auch direkt in Umsatz zu verwandeln. Aber Sie lernen, welche Events am beliebtesten sind und ob Ihre Events mit der Zeit beliebter werden oder an Beliebtheit verlieren. Richtig angelegt und durchgeführt, können Facebook Events eine super Ergänzung Ihrer anderen Werbeaktivitäten sein.

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie „Facebook-Marketing für Einsteiger“. Bisher sind hierzu folgende Artikel erschienen:

  1. Facebook effektiv nutzen in acht Schritten
  2. Facebook Ads – die Grundlagen